Wob baba luba - Landshuter Geschichten aus den 50er Jahren

Aufführungsjahr: 2006
Autor: Peter Landstorfer
Regie: Gerhard Daniel
Ort: Zeughaus Landshut

Plakat     Presse      

Zum Stück: Wob-baba-luba spielt Ende der 50er Jahre in einem kleinen Landshuter Friseursalon. Der Petticoat ist genauso "in" wie die Jeans, Sakkos werden ebenso getragen wie Lederjacken. Man geht in die Viehmarkthalle zum Catchen, ins Hammerbachstadion zu den Sandbahnrennen oder trifft sich einfach auf der Straße. Wer etwas auf sich hält, hat seinen eigenen "Hobel", auf dem er zusammen mit einem "steilen Zahn" einen Ausritt ins Landshuter Umland macht. Zu dieser Zeit hält auch der Rock'n'Roll Einzug in den Landshuter Tanzlokalen. Doch nicht alle wollen diese neue, wilde Zeit mitmachen und so mancher muss sich unter dem Einfluss seiner Freunde anders geben als er eigentlich ist. Gerade das stellt so manche Freundschaft auf eine harte Probe und bringt Menschen statt zusammen immer weiter auseinander.

Der Autor: Peter Landstorfer der Gründer und Inhaber des Theater Gut Nederling widmet seit über 20 Jahren seine gesamte Freizeit der Schauspielerei und dem Theater. Bereits während und kurz nach seiner Schulzeit am Ludwigs-Gymnasium München wurde seine Leidenschaft fürs Theater geweckt. Dort hatte er die Gelegenheit unter Hans Heissner - Studiendirektor für Latein, Griechisch und Deutsch sowie bundesweit anerkannter Regisseur - richtigen Schauspielunterricht zu genießen und an vielen klassischen Stücken der Theaterliteratur von Aristophanes bis Brecht mitzuwirken.Von 1982 - 1987 war Peter Landstorfer freier Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks. Unter Leitung des Regisseurs Michael Peter wirkte er bei zahlreichen Hörspielen mit. Seit 1987 ist er zudem ständiges freies Mitglied der „Münchner Puppenspiele” unter Leitung von Siegfried Böhmke. In unregelmäßigen Abständen wird dort „Astutuli” von Carl Orff zur Aufführung gebracht. Z.B. im Carl-Orff-Saal, im Münchner Stadtmuseum, im Prinzregententheater, bei den Orff-Festspielen im Kloster Andechs, im Kloster Seeon und seit einigen Jahren im Münchner Marionettentheater. Unabhängig davon gründete Peter Landstorfer 1982 seine eigene Theatergruppe, die zunächst in der Waldwirtschaft Großhesselohe, dann bis einschließlich 2001 im Königlichen Hirschgarten in Nymphenburg auftrat. Seit November 2003 tritt das Landstorfer Ensemble mit wechselnden Inszenierungen im Theater Gut Nederling auf. Zusätzlich zu seiner Schauspiel- und Regie-Tätigkeit zählt Peter Landstorfer mittlerweile zu den erfolgreichsten und meist gespielten Autoren von Volkstheater-Stücken in ganz Bayern. Das Autoren-Debüt gelang ihm 1988 mit dem Stück „Der Bayerische Protectulus”, das von der eigenen Theatergruppe uraufgeführt wurde und seitdem über 1500 mal in Bayern und Österreich zur Aufführung kam, darunter auch 12 Fernsehausstrahlungen. Es folgten bis dato 15 weitere Volksstücke, jeweils uraufgeführt von der eigenen Theatergruppe sowie „Hoffnung Dreizehnlinden”. Ein speziell für Freilichtinszenierung konzipiertes Volksstück über die Auswanderung einer Gruppe östereichischer Bürger nach Brasilien während des NS-Regimes. Peter Landstorfer geht mit seinen Stücken neue Wege im bayerischen Volkstheaterbereich und schafft niveauvolles Volkstheater nach Thomavorbild. Alle Stücke sind beim Wilhelm Köhler Verlag in München verlegt. Seit 1999 arbeitete der Autor, Schauspieler und Regisseur Peter Landstorfer an seinem Lebenstraum eines eigenen Theaters, der mit der Eröffnung des Theater Gut Nederling im November 2003 in Erfüllung ging.