von Peter Landstorfer

Freuen Sie sich auf eine urbayerische Komödie,
die Ihre Lachmuskeln so richtig strapazieren wird. 


Aufführungstermine
Freitag, 13. März 2015, 20 Uhr (ausverkauft)
Samstag, 14. März 2015, 20 Uhr (ausverkauft)
Sonntag, 15. März 2015 16 Uhr (ausverkauft)
Dienstag, 17. März 2015, 20 Uhr (ausverkauft)
Freitag, 20. März 2015, 20 Uhr (ausverkauft)
Samstag, 21. März 2015, 16 Uhr (ausverkauft)
Samstag, 21. März 2015, 20 Uhr (ausverkauft)
Sonntag, 22. März 2015, 16 Uhr (ausverkauft)

Alle Aufführungen sind ausverkauft!

 

Der Gemüsebauer Karl Ackermayr sen. hat in seinem Testament listig dafür gesorgt, dass seine Frau, die „Moidl Mam“, auf jeden Fall noch fünf Jahre nach seinem Tod einen „nobligen“ Austrag genießen kann. Nachdem nun vier Jahre vergangen sind, möchte Moidl Mam das letzte Jahr in besonderer Weise genießen und schmiedet zusammen mit ihrem Doktor und Vertrauten Thomas Dudlhofer einen „gesegneten“ Plan, den „Austrags-Schwindel“, der den Rest der Familie buchstäblich in den Wahnsinn treibt.

Rollen und ihre Darsteller

Moidl Mam, Austraglerin Magda Lehrmann
Karl Ackermayr, ihr Sohn, Gemüsebauer Hans-Jürgen Franke
Agnes Ackermayr, seine Frau Monika Daniel
Christl Ackermayr, deren Tochter Johanna Schickl
Krautinger Franzl, Hausfaktotum Ludwig Götz
Giggerl Girgl, Nachbar, Federvieh aller Art Gerhard Daniel
D'Dandlerin, Marktfrau Adele Geisinger
Dr. Thomas Dudlhofer, Arzt Rudi Hauner

Regie: Gerhard Daniel


Austrag à la Hofberg Theater

Spielleiter Gerhard Daniel feiert 30 jähriges Jubiläum

 

Nach „Hummel im Himmel“, einer Komödie im Münchner Milieu der 50er Jahre, wechselt das Hofberg Theater Landshut heuer wieder in das ländliche Umfeld. Mit der bayerischen Komödie „Da Austragsschwindel“ brennt das Hofberg Theater ein Feuerwerk an Situationskomik ab und startet einen unwiderstehlichen Angriff auf die Lachmuskeln der Theaterbesucher. Dabei ist der Inhalt der Komödie an Absurdität kaum zu überbieten und hält viele Überraschungen für das Publikum parat.

 

Der Austrag war und ist in ländlich geprägten Gegenden immer noch ein aktuelles Thema. Die heutige Stadtbevölkerung allerdings kennt die Bedeutung nahezu nicht mehr. In landwirtschaftlichen Kreisen ist der Austrag die Regelung der Altersversorgung, die sich der bisherige Inhaber eines landwirtschaftlichen Betriebes bei Abschluss des notariellen Übergabevertrages gegenüber seinem Erben und Nachfolger ausbedingt. Hierzu gehört zum Beispiel das Wohnrecht im Austragshaus und die Versorgung mit Lebensmitteln. Der Austrag war, weil es ja schließlich um Vermögen geht, immer schon Anlass für Streit zwischen den Generationen. Autor Peter Landstorfer beweist mit dem Stück „Da Austragsschwindel“ erneut, dass er ein Meister seines Faches ist. So nimmt er sich diesem Thema auf äußerst ungewöhnliche und absolut überraschende Art und Weise an und beweist, dass gerade ernste Themen oft der beste Stoff für Lustspiele  sind.      

 

Die Komödie spielt auf dem Hof des verstorbenen Gemüsebauers Karl Ackermayr sen. Dieser hat in seinem Testament listig dafür gesorgt, dass seine Frau, die „Moidl Mam“, auf jeden Fall noch fünf Jahre nach seinem Tod einen „nobligen“ Austrag genießen kann. Nachdem nun vier Jahre vergangen sind und die Moidl Mam ahnt, was ihr nach Ablauf der fünf Jahre blüht, möchte sie das letzte „gute“ Jahr in besonderer Weise genießen. So schmiedet sie zusammen mit ihrem Doktor und Vertrauten Thomas Dudlhofer einen „gesegneten“ Plan, den „Austragsschwindel“, der den Rest der Familie und darüber hinaus buchstäblich in den Wahnsinn treibt.

 

Der Untertitel „Bayerische Komödie in vier Jahreszeiten“ sagt bereits aus, dass sich das Stück über ein ganzes Jahr zieht. So muss natürlich auch das Bühnenbild entsprechend den Jahreszeiten Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter gestaltet werden. Für eine nicht fest installierte Bühne eine große Herausforderung, die von den Bühnenbauern Ludwig Götz und Johanna Schickl mit großer Kreativität gelöst werden muss. Aber auch alle anderen Akteure und viele Freunde des Theaters werden sich wieder mit viel Liebe zum Detail an der Bühnengestaltung beteiligen. Dafür ist das Hofberg Theater auch seit 65 Jahren berühmt.         

 

Die Simultanbühne mit drei Spielebenen bereitet dabei aufgrund der Platznot in den Proberäumen im Schützenheim der Treuen Bayern und des SC Landshut-Berg große Schwierigkeiten und verlangt von den Schauspielern ein hohes Maß an Kreativität. Auf engstem Raum wird geprobt und das Erlernte muss schließlich eine Woche vor der Premiere auf die große Bühne im Zeughaus umgewandelt werden. Daniel ist  aufgrund der Professionalität und Begeisterung seiner Akteure aber überzeugt, dass dieser Sprung wieder mühelos gelingen wird.

 

Folgende Akteure aus dem Ensemble werden in diesem Jahr auf der Bühne zu sehen sein: Magda Lehrmann, Hans-Jürgen Franke, Monika Daniel, Johanna Schickl, Adele Geisinger, Ludwig Götz, Gerhard Daniel, Rudi Hauner. Fast unglaublich ist, dass erstmals in der 65 jährigen Geschichte des Theaters auch der Hofberger Dreigesang unter der Leitung von Christl Steidl und den weiteren Sängerinnen Christiane Steidl und Gerda Brzoska auf der Bühne des Hofberg Theaters zu sehen und vor allem zu hören sein wird. Regisseur Gerhard Daniel hat hierfür extra einen Part in das Stück hineingeschrieben und freut sich sehr, dass ihm dieser Coup gelungen ist: „Bei der Thematik des Stückes hat sich das ja direkt angeboten und Christl Steidl war von meiner Idee sofort begeistert.“

 

Eine ganz wichtige Information zum Schluss: Klappt alles, dann wird erstmals ein drittes Podest für die Besucher eingebaut. Die Sicht zur Bühne sollte dann auf allen Plätzen nahezu optimal sein.

 

2015 hält für das Hofberg Theater aber noch eine seltene Besonderheit parat: Gerhard Daniel, Spielleiter und Regisseur in Personalunion, feiert sein 30 jähriges Jubiläum als Leiter des Hofberg Theaters. Im Jahr 1985 übergab der unvergessene Kurt Ebert, Gründer und Spielleiter ab 1950, die Regie in damals noch sehr junge Hände. Immerhin war Gerhard Daniel erst 23 Jahre. Keiner konnte ahnen, dass daraus eine 30 jährige Erfolgsgeschichte wird. Heute ist er bayernweit einer der am längsten aktiv im Ehrenamt agierenden Leiter einer Amateurbühne und lässt seine jahrzehntelange Erfahrung nun auch in die mittlerweile gegründete Kooperation mit den Theatern Konrad und Nikola einfließen. Dass dies gelungen ist erfüllt ihn mit besonderem Stolz: „Es passt jetzt einfach zwischen den verantwortlichen Personen und ich hoffe, dass noch viel über diese brandneue Zusammenarbeit zu hören und vor allem zu sehen sein wird.“ Für das Jubiläumsstück seines Theaters besinnt sich Daniel wieder auf die Wurzeln der Hofberger: „Mein Vorgänger wollte die Menschen immer auf humorvolle Art und Weise unterhalten. Das liegt auch mir am Herzen und gerade die aktuelle Inszenierung erfüllt die Kriterien Humor, bayerischer Dialekt und Heimatpflege ganz besonders.“ Ansonsten macht er kein Aufheben um sein Jubiläum. Es wartet einfach noch viel zu viel Arbeit auf ihn und sein Team bis zur Premiere.         

   

Karten für die acht Aufführungen gibt es im Vorverkauf ab Samstag, 14. Februar, unter Telefon 0871/21135 oder im Internet auf www.hofberg-theater.de.

Aufführungstermine  im Zeughaus Landshut: Freitag, 13. März, 20 Uhr, Samstag, 14. März, 20 Uhr, Sonntag, 15. März, 16 Uhr, Dienstag, 17. März, 20 Uhr, Freitag, 20. März, 20 Uhr, Samstag, 21. März, 16 Uhr, Samstag, 21. März, 20 Uhr, Sonntag, 22. März, 16 Uhr.