bayerische Komödie im sündigen München

von Christian Lex

Bilder

München, September 1958. Max Hummel, ein Kleinkrimineller aus dem Bahnhofsviertel, hat die schönste Frisur, die engste Jeans und den besten Musikgeschmack. Glaubt er wenigstens. Im Nachtclub "Paradiso" hat er sich mit der Besitzerin Ria, den Mädchen aus dem Club und den „Kollegen“ aus der Szene eine Ersatzfamilie geschaffen.

Ein Dorn im Auge ist ihm allerdings „Capo“, der Chef im Viertel. Max hat Capo für ein paar Wochen ins Gefängnis gebracht und will ihn nun in seiner Abwesenheit ausbooten, um selbst das Ruder im Viertel zu übernehmen. Da verliebt er sich in Anna, eine junge Frau aus Niederbayern, die gerade in die bayerische Metropole gekommen ist. Doch bevor er noch groß überlegen kann, passiert etwas ganz und gar Unpraktisches.

Darsteller

Max Hummel, Kleinkrimineller mit dem Streben nach Höherem
Ludwig Götz
De rote Ria, die weibliche Hinterhofdominanz Magda Lehrmann
De himmlische Ria, die göttliche Dominanz Christl Steidl
Anna Hirler, niederbayerisches Bedienmädel Johanna Schickl
Da Capo, die unantastbare Macht im Bahnhofsviertel Gerhard Daniel
Bernadette, eine Animierdame aus Überzeugung
Monika Daniel
Gitti, eine etwas orientierungslose Animierdame Elvira Siegl
Brenner Biwi,ein kleinkrimineller Helfershelfer Hans-Jürgen Franke
Georg Hoheneder, Sittenpolizist mit eigenen Sitten Rudi Hauner
1. Gast im Club Paradiso Peter Schramm
2. Gast im Club Paradiso Fritz Steidl
3. Gast im Club Paradiso Christian Schiener


Aufführungstermine 2014
Freitag, 28. März, 20 Uhr
Samstag, 29. März, 20 Uhr
Sonntag, 30. März, 16 Uhr
Dienstag, 1. April, 20 Uhr
Freitag, 4. April, 20 Uhr
Samstag, 5. April, 16 Uhr
Samstag, 5. April, 20 Uhr
Sonntag, 6 April, 16 Uhrl


Kartenvorververkauf ab 28. Februar 2014
(siehe Menüleiste links: Kartenbestellung)

Eintrittspreise

Erwachsene: 12 €
  Kinder bis 12 Jahre: 8 €


 
Der Autor

Portrait Christian Lex
Christian Lex, 1977 in Niederbayern geboren und dort auch aufgewachsen, schrieb sein erstes Stück schon, als er noch gar nicht schreiben konnte. Als Fünfjähriger diktierte er seinem älteren Bruder ein zwei DinA4 Seiten langes Kasperltheaterstück. Das schaffte es zu recht nicht über das heimische Kinderzimmer hinaus. Anders eine Kurzgeschichte, die er mit 16 schrieb und prompt in der Schweizer Literaturzeitschrift „musenalp“ veröffentlicht wurde. Davon motiviert, hörte er seither nicht auf, als Autor tätig zu sein. Anfangs überwiegend mit Prosa beschäftigt, kam Christian Lex mit seiner Theater-Leidenschaft auch schnell zum dramatischen Schreiben. Seit 2004 arbeitet er als freier Drehbuchautor und mit „Glenn Miller & Sauschwanzl“ durfte er als Autor für die klassische Reihe des Bayerischen Rundfunks „Komödienstadel“ tätig werden. Häufig mit seiner Co-Autorin Angelika Schwarzhuber entstanden in den letzten Jahren diverse Drehbücher für das Fernsehen und neuerdings auch für das Kino. Zusammen mit Luise Kinseher sah man ihn zwei Jahre lang im BR in der Sendung „La Vita“. Bei Christian Lex werden Komödien auch immer ein wenig tragisch, und Dramen auch immer ein Stück weit witzig. „Weil auch im Leben keine Seite ohne die andere funktioniert.“
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