Was steckt dahinter? Was erwartet den Zuschauer? Fragen, die dem Hofberg Theater in den vergangenen Wochen immer wieder gestellt wurden.

Natürlich bleibt das älteste Landshuter Amateurtheater seinem erfolgreichen Stil treu und bietet wieder beste bayerische Unterhaltung mit viel Humor. Aber auch dieses Jahr wird das Stück von einem Thema getragen, das keinen Raum für vordergründigen und klischeebehafteten Klamauk lässt. Da wird schon eher die harte Realität bemüht: „
Schlimm is, wenn ma so bläd is, dass ma koa eigene Meinung hat. No schlimmer is, wenn ma a eigene Meinung hat, aber so bläd is, dass ma sich's net sag'n traut.“ 

Am einfachsten erklärt man das neue Stück vielleicht so, auch wenn damit nicht mehr Licht ins Dunkel gebracht wird: Was kommt heraus, wenn man Volksschauspiel, Komödie, Dialekttheater und Klassik vermischt? Natürlich „Was Nei’s“. Und im Fall von Erfolgsautor Peter Landstorfer eine bayerische Komödie, die man so sicherlich nicht von einem bayerischen Theater erwarten würde. Schon das Ambiente wird für die erste Überraschung sorgen. Weiter geht es über zum Teil ungewohnte Kostüme und Textpassagen. Besonders aber gegen Ende wird sich das Hofberger Stammpublikum verwundert die Augen reiben und dem Treiben auf der Bühne kaum Glauben schenken. Obendrein wird auch noch das Publikum aktiv in das Geschehen einbezogen. Mit diesen Zutaten ist garantiert, dass das Hofberg Theater seinem Publikum wieder einen bayerisch-lustigen, aber auch mörderisch-klassischen Abend voller Überraschungen bietet.