Mascara

Mascara – Glaub’n hoaßt nix Wiss’n
Bayerische Komödie von Peter Landstorfer 

Mascara – hat nichts mit dem berühmten Schminkstift zu tun. Vielmehr geht es bei der bayerischen Komödie von Peter Landstorfer um unsichtbare Masken, dem Hang zum Höheren, die Leichtgläubigkeit und Dummheit der Menschen. Wer ganz genau hinschaut und hinhört kann Parallelen zu einem Abenteuer von zwei weltberühmten Komikfiguren erkennen.
 
Ein bayerisches Dorf wurde bereits mehrmals von starken Unwettern heimgesucht, in deren Verlauf es schon zweimal fast völlig zerstört wurde. Nur die verlassene Schmiede, der höchste Punkt des Dorfes, wurde verschont. Deshalb halten sich die Dorfbewohner bei starken Unwettern immer dort zum Bittgebet auf. So auch zum Zeitpunkt der Handlung. Nur diesmal werden sie von einem Schutzsuchenden überrascht. Dieser versteht es, sich deren Leichtgläubigkeit zum Vorteil zu machen und sie von seinen weissagerischen Fähigkeiten zu überzeugen: „I kunnt eich eier Glück scho voraussagen, so manchen Wunsch von de Aug’n ablesen und dafür sorg’n, dass er in Erfüllung geht. Jedem dazua verhelfen, dass er zu dem wird, der er gern amoi waar. I setz’ dir’s auf, nix is wias war, drum nennt man mich den Mascara.“ Gehen ihm die Dorfbewohner, die allesamt geheime Wünsche mit sich tragen, auf den Leim? Und was passiert mit dem Mascara am Ende, als auch noch der bereits verstorbene Dorfschmied ins Spiel kommt?
 
Die typische Landstorfer Komödie garantiert viel Humor und Spannung bis zum unerwarteten Schluss. Sie brilliert aber auch mit ihren hintergründigen Aussagen und einer schonungslosen Offenlegung der agierenden Charaktere. So mancher Theaterbesucher wird sich in der ein oder anderen Rolle eindeutig selbst erkennen.  
 
„Premiere ist am 13. Oktober im Zeughaus. Weitere Aufführungen finden am 14.10., 16.10., 19.10., 20.10. und 21.10. statt. Karten gibt es übrigens nur unter Telefon 0871/21135 oder im Internet auf www.hofberg-theater.de. Aufgrund der Erfahrungen im vergangenen Jahr ist bei der Bestellung der Karten Eile geboten, denn sogar die kurzfristig angesetzte Zusatzaufführung war binnen 2 Stunden ausverkauft.
  
Hervorragend angenommen wurde im vergangenen Jahr auch das „Studio B“, ein kleiner Ausschankbereich direkt neben dem Theatersaal. Gerne verweilten die Gäste vor den Aufführungen und in der Pause an den Bistrotischen zum lockeren Plausch oder zum Theatergespräch. Hier besteht natürlich auch die Möglichkeit mit dem einen oder anderen Theaterverantwortlichen ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen.

Nach dem Umzug vom Rathausprunksaal in das Zeughaus haben Sie, sehr geehrtes Publikum, unser Premierenstück „Wob baba luba – Landshuter Geschichten aus den 50er Jahren“ zu einem unglaublichen Erfolg werden lassen. Sieben restlos ausverkaufte Aufführugen sprechen eine deutliche Sprache. Im Namen des gesamten Ensembles des Hofberg Theaters möchte ich Ihnen für diese großartige Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen recht herzlich danken. Durch des Entgegenkommens der Vorstandschaft des Vereins „Die Förderer“ können wir Ihnen auch in Zukunft geistreiches und trotzdem sehr unterhaltsames bayerisches Dialekttheater im Zeughaus anbieten.